Zeitzeugengespräch im Geschichte-LK: Ein Leben zwischen Repression und Flucht

25. März 2026

Im Geschichte-Leistungskurs der Jahrgangsstufe J2 war mit Karlheinz Breinig ein Zeitzeuge zu Gast, der von seinem Leben in der DDR berichtete. Breinig schilderte, wie er aus politischen Gründen verhaftet und unter Druck gesetzt wurde. Die allgegenwärtige staatliche Kontrolle und Propaganda führten schließlich dazu, dass er sein Studium abbrechen musste. Seine persönlichen Erfahrungen machten für die Schülerinnen und Schüler greifbar, wie stark individuelle Lebenswege durch politische Systeme geprägt werden können. 1975 gelang ihm gemeinsam mit seiner Familie die Flucht in den Westen – gegen Bezahlung. Für die DDR galt dies als Straftat, weshalb ein Haftbefehl gegen ihn erlassen wurde.

Das Gespräch machte es möglich, historische Inhalte aus dem Unterricht aus erster Hand zu erleben und kritisch zu reflektieren. Besonders spannend war dabei die Verbindung zwischen individueller Lebensgeschichte und den politischen Strukturen der DDR. Ein herzlicher Dank gilt Herrn Breinig für seine Offenheit und die eindrucksvollen Einblicke in ein Leben, das von Repression, Mut und dem Wunsch nach Freiheit geprägt war.

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